Kupferpeptide sind eine Kategorie kosmetischer Peptide, bei denen das Peptidmolekül mit einem Kupferion verbunden ist — das bekannteste Beispiel ist Copper Tripeptide-1 (GHK-Cu). Sie werden unter anderem in Produkten wie Dermomedica Copper Multipeptide oder The Ordinary Multi-Peptide + Copper Peptides 1% eingesetzt. In diesem Artikel erklären wir ihren Wirkmechanismus und ihren Platz in der breiteren Landkarte kosmetischer Peptide.
Kupferpeptide sind Verbindungen kurzer Peptidketten mit Kupferionen (Cu²⁺). Der bekannteste Vertreter dieser Kategorie ist GHK-Cu (Copper Tripeptide-1) — ein Tripeptid (Glycin-Histidin-Lysin), das an Kupfer gebunden ist und natürlich im menschlichen Körper vorkommt, dessen Plasmakonzentration mit zunehmendem Alter abnimmt.
In Kosmetik werden Kupferpeptide im Labor synthetisiert, um diesen natürlich vorkommenden Komplex nachzubilden und als Wirkstoff in Hautpflegeprodukten einzusetzen.
Kupfer wirkt im Körper als Kofaktor — ein Element, das für das ordnungsgemäße Funktionieren vieler Enzyme unerlässlich ist, einschließlich derer, die an den Regenerationsprozessen der Haut und der Kollagensynthese beteiligt sind. In der GHK-Cu-Verbindung fungiert das Peptid als „Träger", der Kupferionen dorthin bringt, wo sie diese enzymatischen Prozesse unterstützen können, während das Peptid selbst (GHK) auch eine eigene Signalaktivität aufweist.
Dadurch werden Kupferpeptide als Inhaltsstoffe beschrieben, die gleichzeitig unterstützen:
Kupferpeptide werden am häufigsten in Seren und Cremes eingesetzt, die auf Folgendes ausgerichtet sind:
Es sei daran erinnert, dass Kupferpeptide — wie jeder Wirkstoff — je nach Konzentration in der Formel und im gesamten Kontext der Rezeptur wirken, nicht isoliert vom Rest der Produktzusammensetzung.
GHK-Cu ist eines der in der kosmetologischen Literatur am besten beschriebenen Kupferpeptide. Der INCI-Name dieses Inhaltsstoffs lautet Copper Tripeptide-1. Produkte mit diesem Peptid in hoher Konzentration werden häufig als „regenerierender" und „anti-aging" Inhaltsstoff positioniert — bei der Bewertung eines konkreten Produkts lohnt es sich jedoch immer, seine Position auf der INCI-Liste zu prüfen, da die bloße Anwesenheit des Inhaltsstoffs nichts über seine Konzentration aussagt.
Kupferpeptide werden unter anderem in Produkten wie folgenden eingesetzt:
Ein vollständiger, transparenter Vergleich dieser Produkte mit dem Larens-Sortiment (Zusammensetzung, Konzentrationen, Preis, Positionierung) ist für eine spätere Phase der Inhaltsentwicklung dieser Seite geplant.
| Merkmal | Kupferpeptide | Signalpeptide (z.B. Matrixyl) |
|---|---|---|
| Aufbau | Peptid + Kupferion | reines Peptid, ohne Metall |
| Mechanismus | enzymatische Unterstützung (Kofaktor) + Signalisierung | nur Zellsignalisierung |
| Zusatzwirkung | antioxidativ (Beteiligung an SOD) | meist keine zusätzliche antioxidative Wirkung |
| Beispiel | Copper Tripeptide-1 (GHK-Cu) | Palmitoyl Pentapeptide-4 |
Datum der Inhaltserstellung: August 2026. Der Abschnitt zu Konkurrenzprodukten erfordert eine laufende Überprüfung der aktuellen Zusammensetzung und Preise.